Automatische Webseite

Anfang 2007 wurde der Bereich Social Media (Facebook, Twitter, Google+) für die kleineren und mittelständischen Betriebe immer interessanter. Das Problem war aber, das die meisten Unternehmen einfach keine Zeit dafür hatten, Neuigkeiten über Ihre Firma oder Angebote, zusätzlich zur Webseite, noch in diesen Netzwerken zu verbreiten. Dennoch wurde der Bereich als sehr wichtig erachtet aber es gab dafür keine freien Ressourcen in den Firmen. Hier musste eine Lösung her.



Social Media und der RSS Feed

Social Media Dienste wie Twitterfeed, spezielle WordPress Plugins und andere, ermöglichten damals schon einen Informationstransport in andere Netzwerke oder Seiten. Der RSS Feed war ursprünglich dafür gedacht, Informationen zum eigenen Gebrauch, in speziellen RSS Readern, von anderen Seiten zu abonnieren. Diese Funktion war die Grundlage der Automatischen Webseite.

Funktion der Automatischen Webseite

Der Blogbereich der Automatischen Webseite, war direkt mit den firmeneigenen Social Media Netzwerken verbunden. Sobald ein Beitrag in der Webseite veröffentlicht wurde, erschien dieser auch in den angeschlossenen sozialen Netzwerken. Teilweise wurden hier bis zu 10 Netzwerke verbunden. Eine Verteilung in diesen Netzwerken hätte wahrscheinlich sehr viele Stunden benötigt. Bei der Automatischen Webseite ging das eben automatisch. Für viele Firmen war das eine Erleichterung, denn trotz Zeitmangel waren diese in den Netzwerken sichtbar. Das Referenz-Projekt war damals der Mittelstands Anzeiger. (Mittlerweile nur noch als abgestrafte Seite online).

Warum der RSS Feed langfristig nicht funktionierte

Browser wie Google Chrom fingen sehr zeitig an diese Feed Funktion einer Webseite nicht mehr darzustellen. Durch spezielle Plugins konnte man zumindest die Feedadresse einer Webseite wieder darstellen. Der RSS Feed an sich war eine gute Sache aber er vervielfachte Informationen und sorgte  auf einmal für sehr viel Traffic im gesamten Internet. Verschiedene Anbieter fingen an, diese Multiplikation in andere Netzwerke zu unterbinden. Bei Facebook wurde diese Funktion nach einer gewissen Zeit schnell als Spam eingestuft.

Dazu kam, dass Postings in den Sozialen Netzwerken immer einen emotionalen Gehalt haben sollten. Boots, die das automatisch posten, wirken aber neutral und stumpf, so dass man in der Regel keinen Leser damit begeistern kann. Ein Facebookprofil voller Informationen aber ohne User-Feedbacks wird heute aber als schlecht statt gut eingestuft.

Projekt Automatische Webseite eingestellt

Nach einer mehrjährigen Testphase wurde das Projekt eingestellt. Auch heute noch gibt es Plugins, die den Transport in einer etwas andern Art ermöglichen. Aber aus unserer Erfahrung bringt das nichts. Social Media Marketing sollte einer Strategie unterliegen, die sich auch etwas von der eigentlichen Webseite abhebt. Das damalige Projekt war unter www.die-automatische-webseite.de zu erreichen.

Fehler sind gut, weil man daraus lernt. Jetzt nach ca. 7 Jahren gibt es wesentlich besser Möglichkeiten Aufmerksamkeit und Traffic für die eigene Webseite zu bekommen..

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